Dabei unterstützt ein IT-System einen Geschäftsprozess, versorgt mit notwendigen Daten und wickelt gemäß einer im System hinterlegten Vorgabe / Algorithmus ab. Das Ziel ist hierbei weniger eine Dokumentation für eine [wiki:Organisation] oder deren Mitarbeiter, sondern vielmehr eine mögliche (Teil-)Automatisierung der Ausführung. In Abgrenzung vom Geschäftsprozess wird dabei detailliert auf die operative Ebene eingegangen. Idealerweise zerlegt das den Prozess in (auf IT Ebene) atomare Bestandteile, die in deterministischer Beziehung zueinander stehen.
Arbeitsablaufmodelle sollen dabei helfen, die optimale Einbindung verschiedenster Anwendungsprogramm|Anwendungen (Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen, Datenbanken usw.) in betriebliche Arbeitsabläufe sicherzustellen. Hierzu wird ein Workflow-Management-System eingesetzt. Das ist ein Softwaresystem, das die Durchführung von Workflows ermöglicht, indem es die Workflow-Instanzen nach einem vorgegebenen, im Rechner abgebildeten Schema steuert und dazu benötigte Daten und Applikationen bereitstellt. Die Aufgabe eines Workflowmanagementsystems lässt sich so ausdrücken: Es geht darum zu koordinieren, wer (Rollen) was (Aufgabe) wann (Prozess) und wie (Umgebung) bearbeitet.
