Je nach Vorherrschaft einer dieser vier Flüssigkeiten bilde sich das damit verbundene Temperament besonders hervor.
- Blut ("Sanguis"): Sanguinisch (heiter, aktiv)
- Schleim ("Phlegma"): Phlegmatisch (passiv, schwerfällig)
- Schwarze Gallenflüssigkeit ("Melan Chole"): Melancholisch (traurig, nachdenklich)
- Gelbe Gallenflüssigkeit ("Chole"): Cholerisch (reizbar und erregbar)
Seine Temperamentenlehre wurde viele Jahrhunderte akzeptiert und inspirierte moderne Persönlichkeitspsychologen wie Hans Eysenck (1916 - 1997), der in seinem Persönlichkeitszirkel die Eigenschaft "instabil" zwischen melancholisch und cholerisch, "extrovertiert" zwischen cholerisch und sanguinisch, "stabil" zwischen sanguinisch und phlegmatisch sowie "introvertiert" zwischen phlegmatisch und melancholisch einordnete. Auch in der [wiki:Anthroposophie] ist die Temperamentenlehre eine Grundlage.
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