Die traditionellen Einteilungen in Temperamente und deren zugeordnete Verhaltensmuster sind stark abhängig vom Kulturkreis. Am bekanntesten sind die chinesische und griechische Einteilung der Temperamente. Lange Zeit unterschied man im europäischen Rahmen zwischen vier, auf [wiki:Hippokrates] zurückgehenden Typen.
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- [wiki:Cholerik],
- [wiki:Melancholie],
- [wiki:Phlegmatismus] und
- [wiki:Sanguiniker].
Im 20. Jahrhundert differenzierte die Forschung stärker, konnte sich jedoch auf kein endgültiges Schema einigen. Die bekannteste Formulierung ist der [wiki:Myers-Briggs Type Indicator].
Es sind vor allem vier Merkmale, mit denen [wiki:Psychologie] heute das Temperament beschreiben:
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- Aktivität - Kraft, Stärke und Geschwindigkeit der Bewegungen, des Denkens und Sprechens.
- Reaktivität - Tempo und Stärke, mit der man auf äußere Reize reagiert. Wie offen man für Reize ist.
- Emotionalität - Häufigkeit und Stärke, mit der Gefühle geäußert werden und die Stimmungen wechseln.
- Soziabilität - der Wunsch, die Nähe anderer zu suchen, und die Art und Weise, mit ihnen umzugehen.
Aus der Zusammensetzung dieser charakteristischen Eigenschaften ergibt sich das Temperament. Das Temperament ist vor allem Veranlagung. Wird aber wesentlich durch die Umwelt beeinflusst.
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