Psychologie (griechisch, wörtlich übersetzt "Seelenkunde") ist die [wiki:Wissenschaft] vom [wiki:Denken], Fühlen, Erleben und [wiki:Verhalten] des Menschen. [wiki:Philosophie], gelöst und ist zu einer eigenständigen Disziplin mit vielen Teilbereichen geworden.
Die Psychologie hat dabei Züge einer bereichsübergreifende Wissenschaft die sich nicht einseitig den Geistenswissenschaften, den Sozialwissenschaften oder den Naturwissenschaften zuordnen lässt. Dabei haben sich im Lauf der Entwicklung der Psychologie die Schwerpunkte vom geisteswissenschaftlichem Denken (Wundt, aber auch Freud) und den Sozialwissenschaften hin zu den Naturwissenschaften verlagert.
Wichtige Vertreter in den Anfangsjahren der Psychologie waren: [wiki:Sigmund Freud], der Begründer der [wiki:Psychoanalyse]. [wiki:Iwan Petrowitsch Pawlow], der mit seinen Tierexperimenten ([wiki:Pawlowscher Hund]) die [wiki:Konditionierung] entdeckte, und [wiki:John B. Watson] [wiki:1915] zur Ausrufung des [wiki:Behaviourismus] anregte. Der bekannteste Behaviourist dürfte [wiki:Burrhus Frederic Skinner] sein. Grund legende Lernprinzipien, die von Behaviouristen entdeckt wurden, spielen auch heute noch in der psychotherapeutischen Praxis der Verhaltenstherapie eine wichtige Rolle.
Eine auch international wichtige Rolle spielte in den 1920er und -30er Jahren die in Deutschland entstandene [wiki:Gestaltpsychologie] bzw. [wiki:Gestalttheorie] ([wiki:Max Wertheimer], [wiki:Wolfgang Köhler], [wiki:Kurt Koffka]).
Nach dem Zweiten Weltkrieg löste der Informationsverarbeitungsansatz den Behaviourismus als führendes Paradigma ab. Themen wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis traten in den Vordergrund. Im Gegensatz zum Behaviorismus, der die Funktionsweise des Gehirns als Blackbox auszuklammern versuchte, wurde versucht die Funktionsweise bewusster Vorgänge zu ergründen. Der Computer wurde zur Metapher des menschlichen Geistes, wenngleich man sich den Beschränkungen des Computermodells schnell bewusst wurde, da beispielsweise die parallelverarbeitungsleistungen des Gehirns damit nur schwer erklärbar sind. Neben diese Sichtweise trat in den 1980er Jahren der [wiki:Konnektionismus], dessen zentrales Konstrukt Netzwerke sind. Statt des Computers dient hier das Gehirn als Metapher des Geistes.
Die Psychoanalyse Freuds sowie psychoanalytische Theorien anderer Psychoanalytiker wie Jung oder Adler spielen dagegen in der akademischen Psychologie nur eine Nebenrolle, an manchen Fakultäten wird die Psychoanalyse praktisch ausgeklammert. Bei der in der Öffentlichkeit häufig anzutreffenden Gleichsetzung von Psychologie und Psychoanalyse bzw. dem Verständnis von Psychoanalyse als Teildisziplin der Psychologie handelt es sich um einen populären Irrtum. Psychoanalytische Ideen spielen gleichwohl in der Entwicklungspsychologie, der Sozialpsychologie und der pädagogischen Psychologie sowie der klinischen Psychologie eine gewisse Rolle.
Zu den Grundlagendisziplinen gehören
Wichtige Anwendungsbereiche sind heute:
