Outsourcing (Tätigkeit: outsourcen, dt. Auslagerung - Produktionschritt an andere vergeben) bezeichnet die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. Outsourcing ist somit eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung.
Der Begriff „Outsourcing“ ist ein künstliches Wort, das entstanden ist aus dem Ausdruck „outside resource using“. Outsourcing bedeutet insofern, dass ein Unternehmen außerhalb liegende Bezugsquellen heranzieht. Externe Produzenten oder Dienstleister erbringen Leistungen für das Unternehmen, wobei im Unterschied zum Sourcing auch ein Verantwortungsübergang stattfindet.
Der Begriff Outsourcing wurde zunächst auf IT-Infrastruktur oder auf IT-intensive Prozesse angewendet, da er in den 80er Jahren im Zusammenhang mit großen EDV-Auslagerungsverträgen von General Motors (EDS) und Eastman Kodak bekannt wurde. In etwa seit dem Jahr 2000 findet der Begriff in allen Branchen Verwendung.
In Personalabteilungen ist Outsourcing allerdings laut der "Personalleiterstudie 2006" noch gering verbreitet. Die gemeinsame Studie der Universität Wiesbaden, Bertelsmann HR Services und eValuate arvato services kam zu dem Ergebnis, dass die Personalarbeit generell noch weitgehend auf althergebrachte Weise organisiert ist. Der Rationisierungsdruck von außen, beispielsweise von Seiten des Controllings, wächst aber auch hier.
