Das Gesetz über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer (MitbestG), in Kraft seit 1.7.1976, garantiert in Deutschland die Aufnahme von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat.
| Basisdaten | |
|---|---|
| Kurztitel: | Mitbestimmungsgesetz |
| Voller Titel: | Gesetz über die Mitbestimmung von Arbeitnehmern |
| Typ: | Bundesgesetz |
| Rechtsmaterie: | [wiki:Arbeitsrecht] |
| Gültigkeitsbereich: | Bundesrepublik Deutschland |
| [wiki:Abkürzung]: | MitbestG |
| [wiki:Fundstellennachweis]: | 801-8 |
| Verkündungstag: | 4. Mai 1976 (BGBl. I 1976, S. 1153) |
| Aktuelle Fassung: | 19. Mai 2004 (BGBl. I 2004, S. 974) |
Das Gesetz gilt für Unternehmen mit über 2000 [wiki:Mitarbeiter], in denen die [wiki:Paritätisch] Besetzung des [wiki:Aufsichtsrat] Pflicht ist, d.h. [wiki:Arbeitnehmer] und [wiki:Arbeitgeber] entsenden jeweils die Hälfte der Aufsichtsratsmitlieder. Ein Teil der Arbeitnehmerseite muss aus [wiki:Gewerkschaft] bestehen. Das Gesetz regelt außerdem die Wahl der Arbeitnehmervertreter. Diese Regeln wurden 1977 durch die Erste, Zweite und Dritte Wahlordnung für verschiedene Konzerntypen präzisiert.
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