Methodik ist zu unterscheiden von [wiki:Methodologie], der theoretischen Reflexion über Methoden eines Fachgebiets. In den wichtigsten Fremdsprachen ist diese Unterscheidung jedoch nicht möglich, was Verwechslungen und Verwischungen der Begriffe auch im Deutschen zur Folge hat.
Das Gegenteil von methodischem Handeln ist intuitives oder spontanes Handeln.Wenn Methodik ausformuliert und niedergeschrieben wird, dann zumeist in [wiki:Didaktisch] Intention. So stellt man sich unter dem Titel "Methodik des Violinspiels" sofort ein etwas altmodisches, für den Unterrichtsgebrauch bestimmtes Werk vor, das vor allem praktische Übungen, hingegen wenig oder gar keinen Lehrtext enthält. Altmodisch klingt ein solcher Titel, weil er voraussetzt, dass "Geigen Lernen", "die-Methode-des-Geigens Lernen", "eine Methode des Geigen-Lernens" und "eine Methode des Geigen-Lehrens" weitgehend deckungsgleich sind.
In der Pädagogik hingegen hat sich der Begriff Methodik verselbständigt, indem er sich nicht mehr auf die fachlichen Methoden des Unterrichtsgegenstandes bezieht, sondern auf die Methoden des Unterrichtens bzw. allgemein die Konzeption eines Lernangebotes.
Lange Zeit hat man in der Pädagogik im Anschluss an [wiki:Wolfgang Klafki] zwischen [wiki:Didaktik] und Methodik unterschieden: Methodik handelt also vom Wie des Unterrichtens, in (nicht immer evidenter) Abgrenzung zur [wiki:Didaktik], die sich mit dem Was befasst. Idealerweise sollte sich das Wie aus dem Was ergeben, weshalb Methodik auch als Teilgebiet der Didaktik aufgefasst werden kann.
[wiki:Reflexion (Philosophie)] über Methodik und Einsatz möglichst vielfältiger Unterrichtsmethoden gehören zu den vorrangigen Anforderungen in der [wiki:Lehrerausbildung]
Wichtige, vom Lehrer vorzunehmende methodische Planungsschritte sind nach [wiki:Wolfgang Klafki]:
[url:http://www.methodenpool.de|Methodenpool]
