Melancholiker

Als Melancholiker - von griech.: melan (schwarz) und chole (Galle) - wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der [wiki:Temperamentenlehre] der [wiki:Hippokratiker], ein zu Schwermut, Trübsinn und Traurigkeit, Misstrauen und Kritik neigender Mensch bezeichnet.

Hildegard von Bingen schreibt "Von den melancholischen Weibern. Andere Weiber haben mageres Fleisch, dicke Adern, mässige Knochen und mehr rothblaues als blutfarbenes Blut, und haben ein Antlitz wie mit blauer oder schwarzer Farbe durchsetzt u.s.w." (Quelle: [url:http://www.gutenberg2000.de/hildegar/heilwiss/heilwiss.htm|Gutenberg2000.de])

Im positiven Sinn werden ihm auch die Eigenschaften der Verlässlichkeit und Selbstbeherrschung zugeschrieben.

Nach Eysenck ist das melancholische [wiki:Temperament] durch die Kombination von emotionaler Instabilität mit Intraversion gekennzeichnet.

Die Entstehung der Charaktereigenschaften eines Menschen wird von der heutigen [wiki:Persönlichkeitspsychologie] allerdings differenzierter beurteilt; an ihrer Ausbildung sind viele andere Faktoren beteiligt.


Siehe auch: [wiki:Choleriker] - [wiki:Phlegmatiker] - [wiki:Sanguiniker] - [wiki:Viersäftelehre] - [wiki:Hypochonder]

Weblinks




Dieser Artikel basiert auf einem gleichnamigen Artikel der freien Enzyklopädie [url:http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite|Wikipedia] und steht unter der Doppellizenz [url:http://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html|GNU-Lizenz für freie Dokumentation] und [url:http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/|CC-BY-SA 3.0 Unported]. In dem Artikel von Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Melancholiker
HRM.de - Das Netzwerk für Personalwesen. HR-Pedia - Der Wissenspool für das Human Resource Management. HR-Jobbörse