Der Leistungsgrad ist ein Begriff aus der personenbezogenen, zeitabhängigen Prozesskostenrechnung und drückt das Verhältnis der Ist-Leistung eines Arbeitnehmers (von ihm beeinflussbarer Teil) zu einer aufgrund von Plausibilität, Vergleich mit Anderen, etc. gebildeten Bezugsleistung aus.
Im Detail wird bei einer Arbeitszeiterfassung das Erscheinungsbild des Bewegungsablaufes beobachtet und mit einem Standardbild des vorgestellten Bewegungsablaufes verglichen, um aus diesem Vergleich z. B. einen Schluss von der erreichten Mengenleistung zu einer auf die mutmaßlichen Bezugs-Mengenleistung zu ziehen.
Der Leistungsgrad ist auch nach der REFA-Methodenlehre des Arbeitsstudiums ein zu beurteilendes Kriterium bei Zeitaufnahmen in Leistungslohn-bezogenen Systemen der Entlohnung von Produktionsarbeit (z. B. "Akkord").
