Langzeitkonten sind [wiki:Arbeitszeitkonto], die nicht (in der Regel) innerhalb eines Kalenderjahres abgerechnet werden (müssen), sondern mehrjährige Arbeitszeitguthaben ansammeln. Diese können neben der "Währung" Zeit auch über Geld geführt werden. Eine besondere Bedeutung für die Altersvorsorge hat das [wiki:Lebensarbeitszeitkonto].
Neben dem Guthaben ergibt sich bei Langzeitkonten auch die Frage einer angemessenen Verzinsung:
- in Zeit geführte Konten werden nicht in oder mit Geld verzinst, sondern die Verzinsung ergibt sich aus der geldwerten Freistellungszeit, insbesondere, wenn der freigestellte Mitarbeiter in der Zeit zwischen Ansparen und Freistellung Entgelterhöhungen oder Karrieresprünge hatte.
- in Geld geführte Konten sind mit Geld zu verzinsen. Arbeitsrechtlich stehen Kapitalerträge aus einbehaltenen, nicht ausgezahlten Arbeitsentgelten dem Arbeitgeber zu. Die durch den Mitarbeiter erbrachten Vorleistungen sind als Entgeltumwandlung im Sinne des Betriebsrentengesetzes zu betrachten.
