Kennzahl

Kennzahlen sind Zahlen, die Zustände und Entwicklungen verdeutlichen.

Physikalische Kennzahlen

Die [wiki:Reynoldszahl] bezeichnet z.B den Übergang von laminarer zu turbulenter [wiki:Strömung].

Ökonomische Kennzahlen

Ökonomische Kennzahlen dienen der [wiki:Objektivierung] und [wiki:Visualisierung] von [wiki:Unternehmen] und Verbesserungsbemühungen. Sie führen die Fülle der in Unternehmen vorhandenen Zahlen, vornehmlich Werte aus dem [wiki:Rechnungswesen] und dem [wiki:Controlling] auf jeweils einen Wert zusammen und geben damit eine kurze und knappe Antwort. Genau wie bei der Beurteilung z.B. eines [wiki:Blutbild] ist nicht der einzelne Wert allein von Bedeutung, sondern seine Verbindung und Bewertung zu anderen Kennzahlen in einem [wiki:Kennzahlensystem]. Sie sollen Grundlagen für korrekte unternehmerische Entscheidungen liefern und diese objektiv überprüfbar machen. Damit sind sie eines der wichtigsten Instrumente moderner [wiki:Unternehmensführung]. Idealerweise kommen Kennzahlen in allen Bereichen des Unternehmens zum Einsatz.

Kennzahlen haben darüber hinaus noch eine [wiki:Motivation] Funktion und können im Rahmen der [wiki:Bilanzanalyse] das [wiki:Information] verschiedenster Anspruchsgruppen befriedigen. Anspruchsgruppen können beispielsweise [wiki:Firmeneigner], [wiki:Kreditgeber] oder [wiki:Aktionär] sein. Die [wiki:Balanced Scorecard], als eine Form vom Kennzahlensystem, trägt dem Rechnung.

Eine besondere Bedeutung haben Kennzahlen im Betriebsvergleich, dem so genannten [wiki:Benchmarking]. Die Kennzahl des „besten Unternehmens“ stellt den [wiki:Benchmark], den Wert „best practice““ dar, an dem es sich zu orientieren gilt.



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