Googlability

Was kommt heraus, wenn Sie Ihren Namen bei Google eingeben? Wie leicht sind Sie im Internet zu finden? Das Kunstwort „Googlability“ verweist auf eben dieses Phänomen: die persönliche Präsenz im Netz. Diese Präsenz hängt zunehmend von Google ab. Denn als Marktführer in Europa und den USA stellt die Suchmaschine für Millionen von Menschen „das“ Fenster zum World Wide Web dar.


Die Anzahl der Hits bei Google spiegelt das Interesse an einem Thema. Googlability ist daher für Unternehmen und Verbände ebenso wichtig wie für NGOs. Auch für Personalisten ist die Googlability ihrer Organisation von Belang – denn sie lässt darauf schließen, wie bekannt das Unternehmen auf dem Bewerbermarkt ist.

Viele Personalrecruiter gehen zudem dazu über, das Internet nach Informationen über einen Bewerber zu durchsuchen. „Karrierekiller Google: Wie das Internet Ihre Jobchancen ruinieren kann“, titelte die Wirtschaftsswoche im November 2006. Laut WiWo „durchforsten immer mehr Personalisten gezielt die Online-Vita eines Kandidaten, achten auf Lücken und Widersprüche im Lebenslauf, auf eine seriöse Darstellung sowie darauf, ob jemand die Schlüsselpersonen seiner Branche kennt und umgekehrt.“ Bei einer Befragung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU) aus dem Jahr 2006 gaben 28 Prozent der mehr als 300 befragten Personalberater und Personalentscheider aus Deutschland an, das Internet regelmäßig zu nutzen, um mehr Informationen über Kandidaten zu bekommen. [wiki:Background-Checking] oder [wiki:Profiling] heißt das im Fachjargon.

[url:http://blog.wiwo.de/jobwelt/eintrag.php?id=408|http://blog.wiwo.de/jobwelt/eintrag.php?id=408] "Googlability". Von Jochen Mai, wiwo.de, 11. November 2006.



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