Vorteile
Vorteile der externen Personalbeschaffung sind die große Auswahl, die Verminderung der Betriebsblindheit (da neue Ideen von außen in das Unternehmen getragen werden), der Qualifikationsvergleich interner und externer Mitarbeiter, geringe Fortbildungskosten (da der Mitarbeiter nur eingestellt wird, wenn er die geforderten Eigenschaften erfüllt). Darüber hinaus wird der Kettenreaktionseffekt der [wiki:Interne Personalbeschaffung] (Neubesetzung der innerbetrieblich frei gewordenen Stelle) vermieden.
Nachteile
Nachteile sind relativ hohe Beschaffungskosten durch Auswahl und Vergleich, oder Einschaltung von Dienstleistern. Darüber hinaus ist das Risiko einer Fehlbesetzung bedeutend höher ist als bei der internen Personalbeschaffung. Zudem können bei neuen Mitarbeitern Eingliederungsschwierigkeiten auftreten.
Arten
Die externe Personalbeschaffung lässt sich in passive (oder unmittelbare) und aktive (oder mittelbare) Personalbeschaffung unterscheiden:
- Passive Personalbeschaffung: Sie erfolgt durch Personalwerbung mit der Zielsetzung der Bekanntmachung, so dass viele so genannte "Blindbewerbungen" eingesendet werden. Bei Notwendigkeit einer Nachbesetzung werden die Bewerber aus dem Pool zuerst herangezogen und zur Auswahl gestellt. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Nutzung des Arbeitsmarktservice (virtueller Stellenmarkt), des [wiki:E-Recruiting] über eigene Bewerberdatenbanken im World Wide Web oder des [wiki:Personalleasing] bzw. [wiki:Zeitarbeit].
- Aktive Personalbeschaffung: Sie greift bedarfsbezogen auf verschiedene Medien zurück. Neben zielgerichteter Werbung in Tageszeitungen und Fachzeitschriften kommen interaktive Medien (Homepage) und Firmenvorstellungen in Betracht. Darüber hinaus können Mittler eingeschaltet werden: [wiki:Personalberater], [wiki:Personalvermittler], Betriebsangehörige. Neuere Ansätze sind [wiki:Recruiting]-Veranstaltungen, vornehmlich zur Rekrutierung von Berufsanfängern nach dem Studium.
