Triebkräfte des Wettbewerbs:
- Verhandlungsmacht der Abnehmer
- Verhandlungsmacht der Lieferanten
- Bedrohung durch neue Anbieter
- Bedrohung durch Ersatzprodukte
- brancheninterner Wettbewerb / Rivalität (zentrale Triebkraft).
Je stärker die Bedrohung durch diese fünf Wettbewerbskräfte ist, desto unattraktiver ist die betrachtete Branche und desto schwieriger ist es, einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.
[wiki:Unternehmen] sollten daher versuchen, in attraktiven Branchen tätig zu sein und eine verteidigungsfähige Position in ihrer [wiki:Branche] aufzubauen, also eine Position in der die fünf Wettbewerbskräfte eine möglichst wenig bedrohliche Ausprägung aufweisen.
Der Ursprung des Modells ist der industrieökonomische Ansatz. Der Grundgedanke ist, dass sich die Attraktivität des Marktes vor allem durch die Marktstruktur bestimmt. Die Marktstruktur wiederum beeinflusst das strategische Verhalten der Unternehmen, d.h. ihre Wettbewerbsstrategie, welche wiederum ihren Markterfolg bestimmt. So ist der Erfolg einer Unternehmung also zumindest indirekt von der Marktstruktur abhängig.
Vorteile
- Sicherstellung einer systematischen und umfassenden Betrachtung der im Wettbewerb relevanten Faktoren
- vor allem in der Anfangsphase einer strategischen Analyse zweckmäßig zum Verständnis der Branche
- Modell erlaubt, Chancen und Risiken einzuschätzen
- bietet Möglichkeit, komplexe Interaktion von Wettbewerbern in einer Branche in strukturierter Form zu untersuchen und zu bewerten
Nachteile
- Modell wurde für langsam wachsende oder [wiki:Stagnation] [wiki:Oligopol] erschaffen
- Märkte mit höherer Wettbewerbsdynamik sind nur schwer erfassbar
- es werden nur strukturelle Merkmale betrachtet
- Annahme stetiger [wiki:Konkurrenz] - Beschränkung der Branchenanalyse nur auf wettbewerbliche Beziehungen, aber es gibt in der Praxis auch Kooperationen.
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