Die Ausübung von Betriebssport hat seine Wurzeln im sozialen Engagement der [wiki:Arbeiterbewegung] des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Betriebssport wird sowohl in privater Eigeninitiative von Betriebsangehörigen als auch als Angebot des [wiki:Betriebsrat] oder der [wiki:Geschäftsleitung] organisiert.
Hintergrund ist immer die Pflege der sozialen Kontakte zur Verbesserung der Betriebsatmosphäre und die Förderung der körperlichen Bewegung um so auch ggf. Beeinträchtigungen des Arbeitsalltags zu kompensieren.
Die Sportangebote und Zielsetzungen im Einzelnen sind so vielschichtig wie die Organisation oder teilnehmenden Firmen und reichen von Freizeitangeboten wie Bosseln, Skat und Wandern bis zu Leistungssport (u.a. Profifußballer von Bayer Leverkusen). In vielen Fällen ist der Betriebssport, seine Organisation, Förderung und die Möglichkeiten der Teilnahme Gegenstand entsprechender innerbetrieblicher Vereinbarungen.
In Deutschland gibt es ca. 400.000 aktive Betriebssportler.Für Betriebsportler besteht die Möglichkeit dem Deutschen Betriebssportverband e.V. als Dachverband beizutreten. Dieser ist ein Mitglied des deutschen Sportbundes und vertritt die Interessen des Betriebssports gegenüber Fachorganisationen, Staat und Kommunen.Die Landesbetriebssportverbände (LBSV) übernehmen organisatorische Beratung sowie die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern.
Da die [wiki:Berufsgenossenschaft] für Unfälle beim Betriebssport nicht haften, bieten die LBSV eine speziell auf die Belange des Betriebssports ausgerichtete Versicherung an.
[url:http://www.hdako.de/dbsv/|Deutscher Betriebssportverband e.V.]
