Anreizsysteme

Anreizsysteme bezeichnen die Gesamtheit der einem Individuum gewährten materiellen und immateriellen [wiki:Anreiz], die für den Empfänger einen subjektiven Wert (Anreizwert, Befriedigungswert, [wiki:Valenz], [wiki:Nutzen]) besitzen.


Charakteristika von betrieblichen Anreizsystemen sind u.a. die bewusste Gestaltung und ihr Zielcharakter. Mit Anreizsystemen werden im betrieblichen Kontext im Wesentlichen drei parallele Ziele verfolgt: Verhaltenssteuerung, Motivation und Risikotransfer. Zwischen den Zielen der [wiki:Organisation] und des [wiki:Individuum] soll durch den bewussten Einsatz von Anreizen eine Übereinstimmung erzielt werden.

Die verhaltenswissenschaftliche Grundlage von Anreizsystemen ist in der Organisations- und Motivations[wiki:Psychologie] sowie in der [wiki:Anreiz-Beitrags-Theorie] zu sehen.

Aus [wiki:Ökonomie] Sicht lassen sich Anreizsysteme auf die [wiki:Principal-Agent-Theorie] zurückführen. Ein wesentlicher Kritikpunkt an dieser Sichtweise ist die Annahme, dass sich das Individuum prinzipiell [wiki:Opportunismus] und nur durch Anreize und [wiki:Sanktion] zu einem Verhalten im Sinne der Organisation bewegt werden kann.

Siehe auch: [wiki:Motivation]

Literatur




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